Lapacho-Tee besteht aus der inneren Rinde des Lapachobaumes (Tabebuia avellaneda) aus weiten Teilen Süd- und Mittelamerikas, die ein bis zweimal im Jahr abgeschält und geraspelt wird, wobei der Baum nicht geschädigt wird. Lapacho Tee wurde in vielen Kulturen jahrhundertelang als Heiltee geschätzt und getrunken. Man nannte den Tee den wahren Schatz der Inkas.

 

Heilkräfte

  • Verbesserung der Sauerstoffversorgung
  • Ausspülen „freier Radikale“ (Schwermetalle, Gifte, Schlacken)
  • normalisiert und kräftigt die Funktionen der inneren Organe (Leber, Niere, Milz und Verdauung)
  • tötet verschiedene Darmpilzarten ab
  • Stärkung des gesamten Immunsystems
  • Verbesserung der Durchblutung
  • positive Wirkung bei Diabetes
  • heilt Hautausschläge und Entzündungen aller Art
  • beruhigender Einfluß auf das Nervensystem und Förderung des gesunden Schlafes, usw.

Amerikanische Fachleute für Naturheilkunde fanden heraus, daß Lapacho zweifelsfrei einen hochwirksamen Wirkstoff gegen Krebserkrankungen enthält (Alkaloiden und Lapachol, dem eine Anti-Tumor-Wirkung zugeschrieben wird).

Inhaltsstoffe des Lapachos

Lapacho enthält eine Reihe von Substanzen, die Krankheitserreger und Parasiten abtöten und Krebs zu heilen vermögen. Außerdem sind sehr viel Eisen und Calcium enthalten sowie vergleichsweise mittlere Mengen an Selen. Gehalt an Vitamin A, B und C, Zink, Magnesium und Strontium sind ebenfalls feststellbar.

Gegenanzeigen

Bisher sind keine konkreten Gegenwirkungen aufgetreten. Man sollte jedoch anfänglich nur 1-2 Tassen mild zubereitet trinken. Bei sensiblen Organismen könnte es zu leichten Reizungen des Magens, des Mund und Rachenraumes kommen, wenn der Tee sehr heiß oder zu stark getrunken wird. Lapacho läßt sich besonders gut mit anderen pflanzlichen Heilmitteln kombinieren, weil er direkt, als auch indirekt über den Stoffwechsel die gesundheitsfördernden Wirkungen der begleitenden Präparate zu steigern vermag. 

Zubereitung

Lapacho gibt es in unterschiedlichen Qualitäten. Das Speyerer Tee Contor bietet beste Qualitäten an. Es kann trotzdem vorkommen, daß der Tee einmal bitterer schmecken kann (Staubanteile unterschiedlich hoch, Auslösung der Gerbstoffe zu intensiv). In diesem Fall kann die für den Aufguß verwendete Teemenge bedenkenlos reduziert werden, bis das Getränk ein leckeres vanilleähnliches Aroma entfaltet und leicht rauchig schmeckt. Die für das Kochen- und Ziehenlassen genannten Zeiten sind nur als Richtwerte zu verstehen.

Grundrezept

auf 1 Liter gibt man 1-2Eßlöffel Lapacho in das sprudelnd kochende Wasser und lässt es ca. 5 Minuten kochen. Danach noch 7-10 Minuten abgedeckt ohne Wärmezufuhr ziehen lassen. Den fertigen Tee durch ein Teesieb oder einen Baumwollsieb abgießen. Tee je nach Appetit genießen. Mischen mit anderen Tees (insbesondere dem brasilianischen Catuabatee ) oder Säften möglich.

Kurmäßige Anwendung

Täglich 3-6 Tassen am besten auf nüchternen Magen genießen. Die Trinktemperatur sollte die Körpertemperatur nicht wesentlich übersteigen. Auch als kaltes Getränk mit einem Spritzer Zitrone, als Durstlöscher zu verwenden. Die Anwendung über sechs Wochen beibehalten, danach vier Wochen aussetzen, um erneut vier Wochen täglich 3-6 Tassen trinken.

Lapacho-Tee enthält keine anregenden Substanzen wie Teein/Koffein. Vergleichbarer Tee, und ähnlich in der Wirkung, ist der Catuaba Tee.