In China werden die Teesorten nicht nach der Farbe des Blattes, sondern nach der Tassenfarbe bezeichnet.

 

Weißer Tee

Er färbt das Wasser nur gering und kann sehr lange ziehen, ohne dass dieser Tee bitter wird. Weiße Tees sind meist leicht im Volumen und sollen daher gern höher dosiert werden. Im Gegensatz zu schwarzem Tee (fermentiert) und grünem Tee (gedämpft/geröstet) wird der weiße Tee an der Luft bzw. im Sonnenschein getrocknet. Bei vielen Sorten (z.B. Artikelnr. 025, 025A, 029A, Nr.029C) kann man das noch nicht aufgegangene, von silbrigem Flaum umhüllte Blatt, gut erkennen.

Auch hiervon wird der Name weißer Tee hergeleitet. Weißen Tees werden homöopathische Wirkungen zugeschrieben. Diese Tees gelten als ideales Wellness Getränk – leicht, frisch, fruchtig und mild, nicht bitternd.

Gelber Tee

Dieser ist ein geschmacklich schwarzer Tee mit den Inhaltsstoffen des grünen Tees. Leicht, bekömmlich und etwas nussig. Eine Spitzenleistung chinesischer Teeproduktion. Bisherige Jahresproduktion (2005) nur etwa 60 kg! Aufgrund der geringen Erntemenge verfügen wir nicht immer über diesen Tee der Spitzenklasse, daher bitte bei Bedarf anfragen. Achten Sie darauf, dass der original gelbe Tee nicht gemischt oder aromatisiert angeboten wird.

Oolong Tee

Dies ist ein halbfermentierter Tee, weder ein grüner noch schwarzer Tee. Die Blätter werden offen in der Sonne getrocknet, bis sie an den Blatträndern zu oxidieren beginnen. Dann wird der Prozess (Fermentation) gestoppt, die Blätter werden kurz gewalkt und über heißer Luft endgetrocknet. Sein Name bedeutet sinngemäß „schwarzer Drache“, da seine Blätter dem chinesischen Papierdrachen ähneln. Zubereitung erfolgt wie bei grünem Tee. Eine leichte, fruchtige Note, sowie Bekömmlichkeit zeichnen gute Oolongtees aus. Mit die Besten werden in Formosa (Taiwan) und China hergestellt.

Roter Tee – Pu Erh Tea

Pu Erh Tea hat seinen Namen von der roten Tassenfarbe. Guter Pu Erh Tee kommt ausschließlich aus der Provinz Yunnan vom Quing-Mao Baum, obwohl er mittlerweile in verschiedenen Provinzen hergestellt wird. Die Teeblätter können nach der Ernte zu schwarzen oder grünen Tee verarbeitet werden, wobei die genaue Postfermentierung ein gut gehütetes Geheimnis ist. Der Tee wird in Höhlen eingelagert, mit Erde bedeckt und zwischen 6 Monaten und 60 Jahren gelagert. In dieser Zeit bekommen spezifische Bakterienstämme die Gelegenheit, in der Nachfermentation unter kontrollierten Bedingungen den ursprünglichen Tee zu verwandeln. Roter Tee/Pu´Erh Tee ist ein nachbehandelter Grüntee. Je älter der Tee, desto besser die Qualität. In China wird er fast ausschließlich in gepresster Form verkauft. Loser Pu Erh Tea ist in unterschiedlichen Qualitäten im Handel, daher Vorsicht bei „billigem“ Pu Erh Tea. Dem Tee werden äußerst bekömmliche Wirkungen besonders im Zusammenhang mit chinesischen Speisen nachgesagt. Dass Pu Erh Tee als „Diät und Abnehmwunder“ bezeichnet wird ist Unsinn. Man verliert keine Pfunde auf Dauer, ohne seine Ernährung umzustellen. Er wirkt sich unter anderem positiv auf die Blutfettwerte aus. Hinzu kommt, dass er bei Reduktionskost oder Fastenkuren überflüssige Körperfette schnell und dauerhaft abbaut (Fettzellen werden direkt angegriffen). Bei ernährungsspezifischem Übergewicht purzeln die Pfunde innerhalb kürzester Zeit. Die Gewichtsabnahme, so fanden Forscher heraus, war von Dauer.

Weitere positive Eigenschaften: Senkung des Cholesterinspiegels; anregend auf den Leberstoffwechsel (beschleunigter Abbau von Alkohol im Blut) Der leicht erdige Geschmack des losen Tees ist etwas gewöhnungsbedürftig.